Quarterbacks Coach übernimmt als U19-Head-Coach

Bernd Günther führt Phantoms gegen Saarland an – in Vertretung

(c) Annette Freund

Auch für die U19 der Wiesbaden Phantoms geht es Schlag auf Schlag und damit die Achterbahnfahrt, die diese GFL-J-Saison bisher darstellt, direkt weiter. Schon am Samstag, 17. Juni, läuft das Bundesligateam wieder auf – Gegner sind die Saarland Hurricanes. Nach der jüngsten Niederlage in Fürstenfeldbruck will Wiesbaden gegen Gruppenkontrahent Saarland natürlich aus mehreren Gründen gewinnen. Zum einen, um das 0:20 bei den Razorbacks vergessen zu machen, zum anderen auch, um mit zwei weiteren Tabellenpunkten Platz zwei in der Gruppe Mitte zu festigen und eventuell doch noch einen Angriff auf den Gruppenersten Bad Homburg zu starten. Dazu wären gruppenintern ausnahmslos Erfolge –
gegen Bad Homburg aufgrund der 20:22-Vorrundenniederlage ein Sieg, der den direkten Vergleich bringen würde – vonnöten und zumindest vielleicht auch ein oder zwei Triumphe in Interconference Games. Hier stehen die Rückspiele gegen Fürstenfeldbruck und Stuttgart noch aus. Beide finden im heimischen „Camp“ statt. Während der Achterbahnfahrt sollen nach Wunsch des U19-Head-Coaches Christian Freund nun drei Erfolge hintereinander erkämpft werden. „Wenn unsere Saison weiterhin eine
Achterbahnfahrt ist, dann müssten wir dem Gesetz der Serie nach jetzt drei Mal in Folge gewinnen“, gibt Freund ein Zitat, dessen Sinn nicht direkt deutlich wird. Ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse – Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Sieg, Niederlage – erklärt die Quasi-Aufforderung an sein Team.

Erstes besiegtes Team wäre das Saarland. Die Hurricanes, mehrere Jahre lang Hauptgegner der Phantoms um den Sieg in Gruppe Mitte, rangieren aktuell am Tabellenende. In allen sechs bisherigen Partien verloren die Saarländer. Zuletzt mit 6:41 bei den Stuttgart Scorpions. Beim 26:28 zuhause gegen die Gießen Golden Dragons zu Saisonbeginn waren die Hurricanes am nächsten an einem Sieg dran, danach gab es empfindliche 0:61- und 8:66-Niederlagen in Bad Homburg und gegen Fürstenfeldbruck. Das 12:41 gegen die Phantoms war danach schon eine deutliche Verbesserung, in der Vorwoche unterlag das Team aber erneut Bad Homburg. Dieses Mal mit 0:54. „Die Canes werden aber nicht aufstecken und uns einen harten Fight liefern“, unterstreicht Head Coach Freund. Die Gäste seien genauso heiß auf das Rückspiel wie sein eigenes Team. „Und nach jeder Niederlage kamen wir gestärkt zurück“, fordert er eine deutliche
Leistungssteigerung nach dem „zu Null“ in Fürstenfeldbruck. Freund selbst fällt am 17. Juni jedoch aus. Vertreten wird er von Quarterbacks Coach Bernd Günther. „Damit die Coordinators entlastet werden“, erklärt Freund.

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